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SUMMARY:Sommerpause
DESCRIPTION:Wir legen bis Ende August eine kleine Sommerpause ein und melden uns im September mit neuen Veranstaltungen wieder zurück!
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SUMMARY:Vortrag: Der lange Arm der Mullahs – Irans Einfluss in Deutschland
DESCRIPTION:Vortrag von Reza Zadeh (Mideast Freedom Forum Berlin) \nDie Islamische Republik unterdrückt nicht nur Freiheitsbestrebungen im Iran\, sondern nimmt auch in Deutschland Einfluss. Über Netzwerke aus Gruppen und Organisationen setzt das Regime Oppositionelle unter Druck und fördert seine islamistische und antisemitische Ideologie – etwa durch den Al-Quds-Marsch. Das inzwischen geschlossene Islamische Zentrum Hamburg (IZH) war eines der bekanntesten Beispiele. Reza Zadeh (MFFB) analysieren die politischen\, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen des Regimes in Deutschland. \nEine Anmeldung erfolgt über den folgenden Link: https://forms.cloud.microsoft/e/zidda2T02H \nDer Raum wird den Angemeldeten einen Tag im Voraus bekannt gegeben.
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SUMMARY:Léon Poliakov: Von Moskau nach Beirut. Essay über die Desinformation.
DESCRIPTION:Lesung und Analyse vor dem Hintergrund des 7. Oktobers 2023  \nmit den Herausgebern Alex Carstiuc und Miriam Mettler \nIm Sommer 2022 jährte sich der Libanonkrieg zum 40. Mal: 1982 rief Israels Libanon-Offensive heftige Reaktionen in der westlichen Öffentlichkeit hervor\, die damals noch nicht zum Standardrepertoire der Berichterstattung gehörten. In den Massenmedien wurde der jüdische Staat – von Léon Poliakov in dieser Schrift als ›Jude unter den Staaten‹ bezeichnet – des Völkermords an der palästinensischen Bevölkerung bezichtigt und die Israel angekreideten Verbrechen mit denen der Nazis gleichgesetzt. Während in der arabischen Welt und den meisten sozialistischen Staaten diese Gleichsetzung bereits seit Israels Staatsgründung im Jahr 1948 an der Tagesordnung war\, bedurfte es in der westlichen Welt\, wie Léon Poliakov anhand eindrücklicher Beispiele und Quellen nachweist\, einer längeren Entwicklung\, um diese Form antisemitischer Desinformation für sich zu entdecken und zu popularisieren. \nBei der Erstveröffentlichung der Übersetzung 2022 ahnten die Herausgeber noch nicht\, wie aggressiv und ungehemmt die Geschichte sich nur wenige Monate später zuspitzen und der globale Antisemitismus eine neue Eskalationsstufe erreichen sollte. Der Angriff von Hamas und Islamischem Djihad auf die israelische Bevölkerung am 7. Oktober 2023\, dem sich in einer dritten Welle auch palästinensische Zivilisten anschlossen\, war sowohl quantitativ durch die hohe Opferzahl als auch qualitativ durch die immense Brutalität und Wahllosigkeit seit der Shoah beispiellos. Die historische Amnesie ist total\, wenn die Welt verdrängt\, wer und was den Krieg in Gaza ausgelöst hat. Die Geiseln waren außerhalb Israels bereits nach wenigen Monaten keinerlei Schlagzeile mehr wert\, geschweige denn eine UN-Resolution. Das Antlitz der Opfer\, in Israel allgegenwärtig\, wurde\, wenn es hierzulande im öffentlichen Raum überhaupt auftauchte\, binnen Stunden abgerissen und damit virtuell erneut ausgelöscht. Die Gegenwart mutet wie ein aggressiver Wiedergänger jener Verkehrung geschichtlicher Tatsachen an\, die Léon Poliakov nachzeichnet. \nSo ist Von Moskau nach Beirut heute noch aktueller als 2022. Die Übersetzer wollen daher diese Schrift vorstellen und sie im Kontext des 7. Oktobers einordnen. \nDie Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über folgenden Link: https://forms.cloud.microsoft/e/XerT0vTtsk . Der Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus bekannt gegeben.
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SUMMARY:Vortrag: "Wenn Berichterstattung Partei ergreift - Deutsche Medien und Israel seit dem 7. Oktober"
DESCRIPTION:Zur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de erforderlich. \nDer Vortrag nimmt die mediale Debatte um die Berichterstattung über den Gaza-Krieg zum Ausgangspunkt und fragt nach antiisraelischen Tendenzen in öffentlich-rechtlichen und privaten Medien. Anhand konkreter Beispiele geht es um Framing\, Auslassungen und den Umgang mit Fehlinformationen – und um die Folgen für das Vertrauen in den Journalismus\, die Debattenkultur und das Verhältnis der Medien zur jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. \nDaniel Rotstein\, geboren 1985\, studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt an der Oder\, Gießen und Istanbul. Er ist als freier Autor tätig. \nDer Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus bekannt gegeben. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Hochschulgruppe statt. \n 
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SUMMARY:Vortrag: Zwischen Dämonisierung und Dekolonialisierung - Zur Genealogie von Antisemitismus in postkolonialen Theorien
DESCRIPTION:Postkoloniale Theorie wird an Universitäten als Lektüre in den Sozialwissenschaften vielfach gelesen und auch in sozialen\, antirassistischen\, linken und antifaschistischen Bewegungen stark rezipiert. Seit der Debatte um die Thesen von Achille Mbembe\, der documenta 15 in Kassel und dem „neuen Historikerstreit“ rund um die Thesen von Michael Rothberg\, A. Dirk Moses und Jürgen Zimmerer ist aber auch klar: aktuelle\, postkoloniale Theorien haben häufig ein Antisemitismusproblem. Dabei ist das Vorkommen von Antisemitismus in postkolonialen Theorien aber nicht neu\, sondern die Entwicklung und Verschärfung dieser antisemitischen Motive lässt sich seit dem Entstehen der Theorieströmung nachzeichnen. \nDer Vortrag zeigt auf\, welche unterschiedlichen Formen des Antisemitismus sich bei unterschiedlichen Theoretiker*innen in der Entwicklung dieser Theorieströmung bis heute finden lassen und gibt einen Überblick über die zentralsten Motive des Antisemitismus\, die hier vorkommen. \nRandi Becker studierte Sozialwissenschaften\, Soziologie und Politische Theorie in Gießen\, Frankfurt und Darmstadt. Sie promoviert an der Universität Passau mit einer soziologischen Arbeit zur Anschlussfähigkeit von Antisemitismus in Rassismuskritiken. Hauptberuflich arbeitet sie als Dozentin an einem Bildungszentrum sowie als Lehrbeauftragte an verschiedenen hessischen Universitäten. \nwww.randibecker.org \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de erforderlich\, der Veranstaltungsort wird einen Tag vorher bekannt gegeben. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für kritische Bildung und der Deutsch-Israelischen Hochschulgruppe statt.
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SUMMARY:Vortrag "Antisemitismusprävention und die Solidarität mit Israel. Jüdisches Leben in Deutschland am Scheideweg"
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Stefan Hensel \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung bis zum 14.4. an frankfurt@digev.de erforderlich. Der Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus bekanntgegeben. \nAntisemitismus in Deutschland wird häufig abstrakt diskutiert. Als historisches Phänomen\, als Gegenstand wissenschaftlicher Analysen oder als politisches Problem. Doch Antisemitismus ist keine Theorie. Er betrifft konkret Menschen. Er betrifft jüdisches Leben hier und heute. \nDeutschland steht bei der Antisemitismusprävention an einem Scheideweg. Trotz gewachsener Strukturen\, Beauftragten\, Programmen und öffentlicher Bekenntnisse stellt sich die Frage\, ob Antisemitismus tatsächlich mit der notwendigen Konsequenz ernst genommen wird. Oder ob Prävention symbolisch bleibt\, während Jüdinnen und Juden zunehmend Bedrohung\, Ausgrenzung und Relativierung erleben. \nZugleich stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Solidarität mit Israel. Wie belastbar ist sie in Zeiten politischer Polarisierung? Wie verändert der demographische Wandel in Deutschland die Perspektiven auf jüdisches Leben und auf den jüdischen Staat? Und was bedeutet das für Politik\, Zivilgesellschaft und öffentliche Institutionen? \nStefan Hensel spricht über Antisemitismus nicht als abstraktes oder akademisches Problem\, sondern aus der Perspektive gelebter Realität jüdischen Lebens in Deutschland. Er macht deutlich\, dass Antisemitismus nur vor dem Hintergrund der konkreten Lebenssituation von Jüdinnen und Juden verstanden werden kann. \nIm Zentrum des Abends stehen unter anderem folgende Fragen: \nWas bedeutet Antisemitismus für Jüdinnen und Juden im Alltag? \nWo liegen die Grenzen institutioneller Prävention? \nWarum reichen gute strukturelle Voraussetzungen allein nicht aus? \nWelche Verantwortung tragen Politik\, Zivilgesellschaft und Kultur? \nWas bedeutet der demographische Wandel in Deutschland für Jüdinnen und Juden und für die gesellschaftliche Solidarität mit dem jüdischen Staat? \n  \nZur Person \nStefan Hensel war von 2021 bis 2025 Antisemitismusbeauftragter der Freien und Hansestadt Hamburg. Zuvor war er viele Jahre Vorsitzender der Deutsch Israelischen Gesellschaft Hamburg und ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde Hamburg. \nEr legte sein Amt freiwillig nieder. Ausschlaggebend waren Bedrohungen\, vor allem aber seine Einschätzung\, dass er mit seinen inhaltlichen Positionen und Warnungen in Politik und Verwaltung nicht mehr ausreichend durchdrang und dass Antisemitismusprävention trotz guter struktureller Grundlagen politisch und gesellschaftlich nicht mit der notwendigen Konsequenz ernst genommen wird. \nIn seinen Vorträgen spricht er über Antisemitismus und seine aktuellen Erscheinungsformen\, jüdisches Leben in Deutschland\, zivilgesellschaftliches Engagement sowie rechtliche Grundlagen wirksamer Prävention.
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SUMMARY:Vortrag "Worn Stories: Culture\, Resilience & Community Strength"
DESCRIPTION:Efrat Machikawa untersucht\, wie scheinbar alltägliche Gegenstände zu kraftvollen Trägern von Erinnerung\, Widerstandskraft und kollektiver Stärke werden können – besonders in Zeiten gesellschaftlicher oder persönlicher Krisen. Stoffe\, Accessoires oder kleine\, oft unscheinbare Objekte erzählen Geschichten: von Verlust und Hoffnung\, von Identität und Zugehörigkeit\, von Zusammenhalt über Grenzen hinweg.\nAusgehend von persönlichen Erfahrungen und im Kontext der deutsch–israelischen Solidarität reflektiert Efrat Machikawa\, wie kultureller Austausch und zwischenmenschliche Beziehungen in herausfordernden Momenten tragfähig bleiben können. Er zeigt\, dass Resilienz kein individueller Kraftakt ist\, sondern ein gemeinschaftlicher Prozess – gewachsen aus Empathie\, Kreativität und dem Mut\, Geschichten zu teilen.\n„Worn Stories“ versteht Kultur als verbindendes Element: als Raum\, in dem Erinnerung bewahrt\, Dialog ermöglicht und neue Perspektiven eröffnet werden. Der Vortrag lädt dazu ein\, Alltagsobjekte neu zu betrachten – nicht nur als Dinge\, sondern als lebendige Archive persönlicher und kollektiver Erfahrungen. Dabei wird deutlich\, wie Gemeinschaft entsteht: durch Zuhören\, gegenseitige Unterstützung und das bewusste Weitertragen von Geschichten. \nAm 7. Oktober 2023 wurden sechs Familienmitglieder von Efrat Machikawa von der Hamas in den Gaza-Streifen entführt\, darunter ihr Onkel Gadi Moses\, der nach 482 Tagen frei gelassen wurde. Da die Wurzeln der Familie im nordhessischen Treysa liegen\, wurde Efrat zur Repräsentantin der Familien mit deutschen Wurzeln im Hostage and Missing Families Forum. Beruflich war sie im diplomatischen Dienst und etwa als Culture\, Science & Innovation Attaché an der israelischen Botschaft in Japan tätig. \nDer Vortrag findet auf Englisch statt. \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de erforderlich. Der Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus bekannt gegeben. \nEine Kooperationsveranstaltung mit Keren Hayesod – Vereinigte Israelaktion e.V. und dem Haus am Dom.
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SUMMARY:Frankfurt solidarisch an der Seite von Tel Aviv und Israel!
DESCRIPTION:Kundgebung\, Mittwoch\, der 4.3.2026 um 18:00\, Römerberg\n\nTel Aviv steht unter Beschuss. Das mörderische und antisemitische Regime im Iran zielt mit Raketen auf die Bevölkerungszentren Israels. Jetzt muss sich die viel beschworene Städtepartnerschaft als kraftvolle und sichtbare Solidarität bestätigen! Wir rufen die Frankfurterinnen und Frankfurter auf\, den von der Mullah-Diktatur bedrohten Menschen in Israel und Iran beizustehen. Für Demokratie\, Freiheit und Zusammenhalt!
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SUMMARY:Vortrag: Löwe und Sonne. Zur nationalen Erhebung im Iran
DESCRIPTION:Zur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung erforderlich\, bitte schreiben Sie an: frankfurt@digev.de  \nDer Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.  \nMehr als 36.000 Iranern hat das blutigste Massaker in der Geschichte der Islamischen Republik das Leben gekostet\, hunderttausende wurden verletzt\, weitere 50.000 wurden inhaftiert und müssen ihre Hinrichtung befürchten. Nicht nur bedeutet die schiere Zahl der Toten eine nationale Katastrophe. Der Massenmord ist die letzte Wahrheit über den Charakter eines Regimes\, das sich in einem apokalyptischen Endkampf gegen satanische Feinde wähnt und die Opferung der eigenen Bevölkerung zugleich als Mittel des Machterhalts und heiligen Zweck versteht. Dieses so zerstörerische wie selbstzerstörerische Projekt der herrschenden Mullahs aufzuhalten\, hatte sich im Dezember und Januar der bislang größte Aufstand iranischer Regimegegner formiert.  \nDer Vortrag wird aufzeigen\, woher der jüngste Aufstand seine Stärke bezog und was seine brutale Niederschlagung für die Freiheitsbewegung bedeutet. Er wird den langen Kampf von Iranern um Säkularismus und Demokratie nachzeichnen und darstellen\, weshalb den Streitern für einen freien Iran heute nicht nur die Mullahs und ihre Milizen im Weg stehen\, sondern ebenso hiesige Diskurswächter\, die den Revolutionären von 1979 immerhin zugutehalten können\, die »Free Palestine«-Bewegung im Iran an die Macht gebracht zu haben\, und die die Pahlavi-Opposition nicht zuletzt deshalb zu untergraben versuchen\, weil der Kronprinz und seine Anhänger für ein Ende des »antiimperialistischen Widerstandes« und für Frieden mit Israel stehen.  \nLukas Sarvari ist Germanist und Redakteur der Zeitschrift casa|blanca. Texte zur falschen Zeit\, in der er zuletzt unter dem Titel „Krankheit und Hoffnung“ einen Essay über den zivilen Ungehorsam iranischer Frauen veröffentlichte. In seiner Magisterarbeit schrieb er über die Verarbeitung der Islamischen Revolution in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und die Rezeption der Salman Rushdie-Fatwa. 
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SUMMARY:Vortrag: Das Gerücht über die IHRA-Definition
DESCRIPTION:Die 2016 beschlossene und von zahlreichen Staaten anerkannte Arbeitsdefinition von Antisemitismus der „International Holocaust Remembrance Alliance“ (IHRA) wird in den letzten Jahren zunehmend stärker angegriffen. In akademischen\, kulturellen und politischen Kontexten stehen Angriffe auf die IHRA-Definition auf der Tagesordnung\, wie beispielsweise studentische Initiativen an Universitäten und zahlreiche offene Briefe zeigen. Dabei sind diese Invektiven oft von Auslassungen\, Fehldeutungen und einem fehlenden Verständnis von Antisemitismus geprägt. Immer wieder wird dabei behauptet\, die IHRA-Definition verhindere Kritik „an Israel“. \nIm März 2021 veröffentlichten 200 Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern\, darunter vor allem zahlreiche Intellektuelle aus den USA\, Deutschland und Israel\, die sogenannte Jerusalemer Erklärung (JDA)\, die sich unter anderem zum Ziel setzt\, Antisemitismus zu definieren. Die JDA unterscheidet sich in mehreren Punkten grundlegend von der IHRA-Definition und erzielt eine teils erhebliche Medienresonanz. \nIm Vortrag vergleicht Andreas Stahl die verschiedenen Definitionen. Zudem geht er auf Beispiele von Angriffen auf die IHRA-Definition ein und versucht zu zeigen\, inwiefern die JDA Antisemitismus verharmlost. \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de erforderlich. Der Veranstaltungsort wird am Tag vor der Veranstaltung bekannt gegeben. \n  \nAndreas Stahl leitet die Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber mehrerer Bücher. Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen.
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SUMMARY:Kleine Winterpause
DESCRIPTION:Wir machen zum Jahresende eine kleine Pause und melden uns Anfang 2026 mit neuen Veranstaltungen zurück. \nWir wünschen allen frohe Feiertage!
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SUMMARY:Gewalt als Bild
DESCRIPTION:Am 7. Oktober 2023\, dem Tag des Angriffs der Hamas\, eskalierte nicht nur die Gewalt gegen die Bewohnerinnen und Bewohner im Süden Israels. Die Welt wurde auch Zeuge einer Eskalation der Bilder. Mit an Helmen und Uniformen befestigten Kameras filmten die Terroristen ihre Gräueltaten und streamten sie live. \nDie Bilder und Videos der Massaker und der Gewalt vom 7. Oktober 2023 haben durch ihre Verbreitung in sozialen Medien weltweit Wirkung entfaltet. Sie haben Schock und Entsetzen ausgelöst\, sie weckten Assoziationen zu früheren Formen kollektiver Gewalterfahrung und sie wurden bereits in den ersten Tagen nach den Massakern in Zweifel gezogen. \nDabei waren diese Aufnahmen nicht nur Bilder der Gewalt\, sondern hatten an der an diesem Tag eskalierenden Gewalt aktiven Anteil – als Bild. Es ging also nicht nur um die Dokumentation und Intensivierung der physischen\, sondern auch um die Ausübung von symbolischer Gewalt\, die ganz deutlich auf die visuelle Geschichte von Gewaltbildern Bezug nahm. \nIn seinem Essay „Gewalt als Bild – Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah“ (Neofelis Verlag\, Oktober 2025) untersucht Tobias Ebbrecht-Hartmann die Wirkung und Funktionsweise der Gewaltbilder vom 7. Oktober und beschreibt Praktiken und Formen ihrer Verwendung vor dem Hintergrund visueller Gewaltgeschichte\, insbesondere der visuellen Geschichte der Shoah. Er betrachtet die vor und nach 1945 entstandenen Bilder der Gewalt und die Versuche ihrer Umdeutung im Licht der der genozidalen Gewalt der Hamas\, die sich in den Bildern vom 7. Oktober manifestiert. Dabei werden auch Leerstellen in der visuellen Erinnerungskultur deutlich und die Fragen aufgeworfen\, ob die visuelle Geschichte der Shoah ohne Gewalt erzählt werden kann und wie die Bilder vergangener Verbrechen in heutigen Gewalterfahrungen nachwirken. \nTeilnahme nur nach namentlicher Anmeldung unter frankfurt@digev.de. Der Veranstaltungsort wird einen Tag vor der Veranstaltung bekannt gegeben. \nAm Abend der Veranstaltung besteht die Möglichkeit\, das Buch zu erwerben. \n  \nZur Person: \nTobias Ebbrecht-Hartmann ist Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem und forscht zu visueller Erinnerungskultur und Geschichte\, insbesondere zu digitalen Formen des Erinnerns an den Holocaust und dem medialen Umgang mit historischen Filmaufnahmen und Fotografien. \nCredit: Hebrew University of Jerusalem \nZum Buch:  \nGewalt als Bild. Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah \nRelationen. Essays zur Gegenwart\, Bd. 20 \nEin Essay von Tobias Ebbrecht-Hartmann \nSoftcover\, 13 x 19\,8 cm\, 144 Seiten\nMit 20 Farb- u. 6 S/W-Abbildungen\nErscheinungsdatum: 30.09.2025\nISBN: 978-3-95808-515-2 \n15\,00 €
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SUMMARY:Lesung und Gespräch: „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt. Meine jüdische Familiengeschichte“
DESCRIPTION:Die Journalistin und Kriegsreporterin Sarah Cohen-Fantl stellt ihr neues Buch „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt. Meine jüdische Familiengeschichte“ vor – ein erschütterndes\, hochaktuelles Zeugnis jüdischen Lebens in der dritten Generation nach der Schoa. Was bedeutet es\, das Erinnern weiterzutragen\, wenn man selbst nicht dabei war\, aber alles spürt? Als Enkelin von Schoa-Überlebenden schreibt Cohen-Fantl über Traumata\, Angst\, Identität und Verantwortung. \nAusgehend von einem Koffer in Auschwitz begibt sie sich auf eine tiefgreifende Spurensuche\, die bis in die Gegenwart reicht: den 7. Oktober 2023\, den Tag des Hamas-Massakers. In einer eindringlichen Lesung gibt Sarah Cohen-Fantl Einblick in ihr Leben in Israel\, in jüdisches Dasein heute – und in das Ringen um Erinnerung in einer Zeit wachsender Bedrohung. Ein Abend gegen das Vergessen. Und für das Weitererzählen. \nZur Teilnahme ist die Anmeldung über kostenfreie Tickets erforderlich. Diese können hier bestellt werden. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und der WIZO im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen statt.
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SUMMARY:Buchvorstellung "Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948-1972"
DESCRIPTION:Im kommenden Jahr feiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft ihr 60. Jubiläum. Grund genug\, ein Blick auf die Anfänge der zivilgesellschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu werfen: \nAb Ende der 1950er-Jahre engagierten sich die Deutsch-Israelischen Studiengruppen an westdeutschen Universitäten für die NS-Aufarbeitung\, gegen den Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel.\nIm Jahr 1957 gründete der israelische Student Jochanan Bloch an der Freien Universität Berlin die erste Deutsch-Israelische Studiengruppe. Nach dem Berliner Vorbild konstituierten sich in den folgenden Jahren auch an anderen westdeutschen Universitäten parallele Gruppen. Mitte der 1960er-Jahre existierten zeitgleich insgesamt 19 solcher Gruppen mit etwa 600 bis 800 Mitgliedern. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Nationalsozialismus und Holocaust engagierten sich die Mitglieder in Deutschland für die NS-Aufarbeitung\, gegen den Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel.\nJonas Hahn bettet die Geschichte dieser studentischen Vereinigung in den größeren Kontext der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sowie der frühen deutsch-israelischen Beziehungen ein. Auf Grundlage einer umfangreichen Quellensammlung liefert der Autor eine sozialgeschichtliche Analyse der Anfänge des deutsch-israelischen Beziehungsverhältnisses\, in dem studentische und gesellschaftliche Akteure eine Vorreiterrolle einnahmen und mit ihrem Engagement politischen Entwicklungen und der offiziellen Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel im Jahr 1965 den Weg ebneten. \nEine Teilnahme ist nur nach vorheriger namentlicher Anmeldung an frankfurt@digev.de möglich. Der Veranstaltungsort wird ein Tag vor Beginn bekannt gegeben. \nAutor Jonas Hahn ist Referent bei ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch. Er hat Jüdische Studien und Islamwissenschaft in Heidelberg\, Amman und Beʾer Scheva studiert und wurde 2024 in Neuerer und Neuester Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert.
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SUMMARY:Vortrag "Rationalisierung des Wahns: Erinnerung\, Gewalt und der Holocaust bei A. Dirk Moses"
DESCRIPTION:Nachdem A. Dirk Moses 2021 die „Katechismus-Debatte“ als Teil des „Historikerstreits 2.0“ im deutschen Feuilleton ausgelöst hatte\, war der in New York lehrende Historiker und Genozidforscher diesen Sommer zu einem Forschungsaufenthalt in Frankfurt am Main geladen. Seine postkolonial geschulten Positionen finden zunehmend auch an der Goethe-Universität Einzug. Dies soll zum Anlass genommen werden\, das Verhältnis von A. Dirk Moses′ erinnerungspolitischen Forderungen zu seiner vor allem in „Problems of Genocide“ dargelegten unter dem Begriff „permanent security“ subsumierten Gewalttheorie kritisch auszuloten. Insbesondere Moses′ Deutung des Holocaust als Verbrechen aus Sicherheitserwägungen steht dabei im Zentrum. Diese Deutung steht nicht nur auf tönernen historischen Füßen\, sondern birgt gleichzeitig das wesentliche epistemologische und methodologische Problem von Moses′ postkolonial geschulter Gewalttheorie. Diese Gewalttheorie muss die Grundlagen des Verhältnisses von Soziologie und Psychologie verkennen\, nicht zuletzt deshalb\, weil sich in ihr Elemente postnazistischer Schuldabwehr\, in diesem Falle des SS-Einsatzgruppenführers Otto Ohlendorf\, tradiert haben. Moses′ Gestus radikaler Kritik an deutscher Vergangenheitsbewältigung im Dienste nationaler Interessen entpuppt sich nicht zuletzt deshalb als ihr Erneuerungsvorhaben – die zur Schau gestellte Rebellion als eine konformistische\, in der Kritik zur verschwörungsaffinen Weltdeutung verfällt. Ohlendorf spukt in ihr herum. \nHendrik Hebauf hat Soziologie in Frankfurt am Main und Haifa studiert und ist Adjunct Researcher am dortigen Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society. Seine Forschungsinteressen umfassen die Kritische Theorie\, Antisemitismus und Psychoanalyse. Zuletzt erschien im Mai dieses Jahres in der Fachzeitschrift Naharaim der Artikel „A. Dirk Moses und die ‚Katechismusdebatte‘: Epistemologische und methodologische Abwege einer erneuerten deutschen Erinnerung“. \nAnmeldung: \nBitte melden Sie sich bis zum 17.09. per E-Mail unter drittegeneration@sigmund-freud-institut.de mit dem Betreff „Anmeldung Vortrag Hebauf“ für den Vortrag an. Bitte geben Sie in der E-Mail Ihren vollständigen Namen\, ggf. Institution und E-Mail-Adresse an. Vor Ort sollten Sie sich bitte mit einem geeigneten Identifikationsdokument ausweisen können. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt. \n  \nDer Besuch der Veranstaltung wird von der Psychotherapeutenkammer Hessen mit 2 Fortbildungseinheiten anerkannt. Wenn Sie eine Fortbildungsbescheinigung wünschen\, teilen Sie dies bitte am Einlass mit.
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SUMMARY:Demonstration "United we stand. Gegen jede Art von Antisemitismus"
DESCRIPTION:„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Artikel 1\, Grundgesetz \nWir sagen NEIN zu jeder Form von Antisemitismus! Gemeinsam erheben wir unsere Stimme für Würde\, Freiheit und Solidarität! \nLasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen in der jüdischen Stadt Deutschlands für jüdisches Leben in Deutschland! \nWir zeigen Solidarität mit den Menschen in Israel\, den Geiseln und ihren Familien!
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SUMMARY:Vortrag: "Völkische Ideologie und der Nahe Osten: Die Hakenkreuzfahne im Heiligen Land und 'arabisch-nordischer Austausch' in der BRD"
DESCRIPTION:Deutscher Einfluss und Einmischung im Nahen Osten hat im letzten Jahrhundert verschiedene Formen angenommen. Neben direkter militärischer Intervention im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden deutsche Interessen auf verschiedenen anderen Wegen versucht durchzusetzen. In zwei Fallbeispielen werden Dr. Ralf Balke und Dr. Moritz Maurer den Wegen nachgehen\, die dieser Einfluss historisch genommen hat. \nDie Landesgruppe der NSDAP in Palästina gehört eher zu den skurrileren Kapiteln des Nationalsozialismus. Zugleich ist sie ein Lehrstück darüber\, wie Deutsche sich völlig freiwillig ehrgeizigen Nazifunktionären unterwarfen und damit das Ende ihrer Gemeinschaft einläuteten. Dr. Ralf Balke beleuchtet die Geschichte der Landesgruppe der NSDAP vor dem Hintergrund des aufkeimenden Nahostkonflikts sowie der Verbindungen zum Pietismus\, wobei auf die spezifische Rezeption der NS-Ideologie verwiesen wird. Dr. Moritz Maurer wird einen Blick auf Sigrid Hunke (1913-1999) werfen\, ehemalige Mitarbeiterin des Ahnenerbes und Rassenpsychologin\, die sich als Botschafterin der Verständigung zwischen Arabern und Deutschen in der Bundesrepublik etablieren konnte. Sie verband dabei beste Kontakte zur Arabischen Liga\, der Staatsführung verschiedener arabischer Staaten und dem deutschen Bundespresseamt mit einer Schlüsselrolle in der Entstehung der Neuen Rechten. Der Vortrag wird dem Nachleben nationalsozialistischen Gedankenguts in ihren Schriften zu Arabern und Islam nachgehen und zeigen\, wie antisemitische Positionen auch weit in der Nachkriegszeit Verbreitung finden konnten. \nEine Teilnahme ist nur nach namentlicher Anmeldung an frankfurt@digev.de möglich. Der Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus den angemeldeten Personen bekannt gegeben. \nDie Referenten: \nDr. Ralf Balke ist promovierter Historiker\, Dissertationsthema: Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina. Ferner ist er Autor des Standardwerks Israel: Geschichte. Politik. Kultur\, erschienen bei C. H. Beck. Balke schreibt regelmäßig als Journalist\, unter anderem für die Wochenzeitungen Jüdische Allgemeine und Jungle World. \nDr. Moritz Maurer hat in Heidelberg und London Religionswissenschaft\, Philosophie und Iranistik studiert und sich in Heidelberg in Religionswissenschaft promoviert. Nach Tätigkeiten an der Ruhr-Universität Bochum und der Goethe-Universität Frankfurt ist er gerade Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen und Research Fellow an der Universität Wien. Neben verschiedenen Publikationen zur Verbindung von Esoterik\, alternativer Religion und Rechtsextremismus schreibt er für die Jungle World.
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SUMMARY:Lesung und Buchvorstellung "Über den Hass hinweg. Briefe zwischen Tel Aviv und Teheran"
DESCRIPTION:Ein persönlicher Einblick in die komplizierte Beziehung zwischen Israel und dem Iran. Eine Brücke über den Hass. Ein brandaktuelles Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft. \n»Seit September 2022 schreibt mir ein Instagram-Follower aus Teheran. Während ich ihn anfangs aus Misstrauen ignorierte\, entspinnt sich nach dem 7. Oktober 2023 ein intensiver Briefwechsel. Zwischen Tel Aviv und Teheran tauschen wir uns aus über Familie\, Frieden\, Freiheit und unsere alltäglichen Sorgen und Träume. Dabei vergesse ich nie\, dass dieser Austausch mit mir\, einer israelischen Staatsbürgerin\, für ihn das Todesurteil bedeuten könnte.« \nNach dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 wird Sohrab für die deutsch-israelische Autorin Katharina Höftmann Ciobotaru zum Vertrauten. Und das obwohl der Iran\, ein Land\, in dem etwa 200.000 Israelis ihre Wurzeln haben\, seit der islamischen Revolution der größte Feind des jüdischen Staates ist. Ihre mutige Korrespondenz ist mal hochpolitisch\, mal sehr intim—und immer berührend. \nDieser Briefwechsel\, ein Dialog der Menschlichkeit\, ist ein leises\, aber kraftvolles Symbol für das\, was möglich ist. Katharina und Sohrab stehen für unzählige Menschen in Israel und im Iran\, die sich nach Frieden sehnen. Ihre Briefe zeigen\, dass Vertrauen trotz aller Unterschiede wachsen kann und dass Frieden immer mit Gesprächen beginnt – und mit dem Mut\, sich gegenseitig als Menschen zu begegnen. \nDie Autorin und der Autor \nKatharina Höftmann Ciobotaru wurde 1984 in Rostock geboren. Sie studierte Psychologie und deutsch-jüdische Geschichte in Berlin\, ist Schriftstellerin und freie Journalistin und hat bereits mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht\, darunter »Guten Morgen\, Tel Aviv!«. Seit mehr als 15 Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Tel Aviv. 2021 erschien ihr Roman »Alef«\, eine Liebesgeschichte zwischen Deutschland und Israel\, über mehrere Generationen hinweg. \nSohrab Shahname wurde 1992 in Teheran geboren. Er studierte Betriebswirtschaft und arbeitete mehr als 7 Jahre lang als Fotograf für iranische Zeitungen und Nachrichtenagenturen. Dieses Buch ist seine erste Zusammenarbeit mit jemandem außerhalb des Iran. Sohrab ist ein Pseudonym. \n  \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung bis zum 21. Juni an frankfurt@digev.de erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Führung durch die Ausstellung "70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland\, Israel und der Claims Conference"
DESCRIPTION:Die Shoah ist das größte Menschheitsverbrechen und das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten führte zu fast sechs Millionen jüdischen Mordopfern\, zu Raub und Terror sowie unendlichem Leid. Das Ende der Verfolgungen bedeutete jedoch nicht das Ende der Not: Unzählige Menschen mussten inmitten des zerstörten Europas ein neues Leben beginnen – sie konnten oder wollten nicht wieder in ihre Heimat zurück. \nSieben Jahre nach dem Ende des Holocaust setzten sich die Bundesrepublik Deutschland\, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany zusammen\, um das Unmögliche zu verhandeln. Nach zähem Ringen schlossen diese drei Parteien im September 1952 in Luxemburg ein Abkommen: Ein historischer Meilenstein. \nDie Ausstellung zeigt die Geschichte jüdischer materieller Ansprüche nach der Shoah sowie die deutschen Bemühungen\, Verantwortung für die Verbrechen im Nationalsozialismus zu übernehmen. Mit Bildern\, Texten und Grafiken wird veranschaulicht\, wie sich diese wichtige Aufgabe in über 70 Jahren entwickelte\, welche Veränderungen und Verbesserungen es gab und was für die Zukunft geplant ist. Die Betroffenen\, die Überlebenden des Holocaust\, sind dabei stets Mittelpunkt der Ausstellung. Sie macht deutlich: Zwar können die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht im Wortsinn »wieder- gutgemacht« werden\, die Bemühungen zum Wohle der Opfer aber dürfen nicht enden. \nEine Teilnahme ist nur nach namentlicher Anmeldung an frankfurt@digev.de möglich. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. Die Plätze sind begrenzt. \n\n\n\n\nEine Wanderausstellung des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims Conference unter Mitwirkung des Knesset-Museums des israelischen Parlaments\nLokale Veranstalter: Fritz Bauer Institut\, Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main\, Claims Conference und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
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SUMMARY:Israel - einsam und verletzt. Reisebericht aus einem verwundeten Land
DESCRIPTION:Vortragsveranstaltung mit Esther Schapira und Georg Hafner \nAm 7. Oktober 2023 haben die Bürger Israels einen nie dagewesenen eliminatorischen Angriff erlebt. Das Land wehrt sich seitdem – und das zum wiederholten Male – gegen den Terror. Allerdings wird es\, auch in Deutschland\, in Politik und Medien zunehmend als Täter behandelt. \nWas ist seit 10/7 passiert? Wie konnte aus dem Opfer ein vermeintlicher Aggressor gemacht werden? Wie erleben die Menschen in Israel diese Behandlung seitens ihrer nominellen Verbündeten\, während sie zeitgleich weiterhin Raketenbeschuss und anderen Angriffen ausgesetzt sind? \nDie beiden Frankfurter Journalisten Esther Schapira und Georg Hafner sind vor kurzem von einem Besuch in Israel zurückgekehrt. Sie berichten von ihren Eindrücken aus dem verwundeten Land und werden vor diesem Hintergrund die deutsche Haltung gegenüber Israel in den vergangenen 20 Monaten einschätzen. \nEine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung an frankfurt@digev.de möglich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Vereinte Nationen gegen Israel
DESCRIPTION:Vortrag von Alex Feuerherdt \nWie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert: Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so sehr am Pranger wie Israel. Dies lässt sich seit etlichen Jahren beobachten\, auch nach dem barbarischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat sich daran nichts geändert\, im Gegenteil: Die UNO fungiert sogar als institutionalisierte Bühne und als Verstärker für antiisraelische und antisemitische Ressentiments. \nWie kommt es\, dass sich Israel derart im Visier der Uno befindet? Was treibt die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedsländer an? Und warum unterstützen so viele europäische Regierungen den strammen Anti-Israel-Kurs der Uno\, den vor allem die unfreien Staaten vorgeben? \nEine Anmeldung an jungesforum.frankfurt@digev.de ist erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Ist Theorie gut für die Juden? Das fatale Erbe französischen Denkens
DESCRIPTION:Lesereise mit Bruno Chaouat & Christoph Hesse \nWährend Antisemiten in der Vergangenheit die Juden als moderne „wurzellose Kosmopoliten“ ansahen\, konstruiert der heutige Antisemitismus sie als obsolet\, gerade weil sie mit ihren Wurzeln\, ihrem Land\, ihrer Gemeinschaft\, ihrer Herkunft verbunden sind. Die Juden werden heute als reaktionäre Kraft wahrgenommen\, die den Fortschritt der Menschheit auf dem Weg zum Multikulturalismus behindert. Der Antisemit von einst betrachtete die Juden als eine minderwertige Rasse; heute betrachtet er sie als rassistisch. Durch einen Rückblick auf die Entstehung eines theoretischen Diskurses über Trauma\, Erinnerung\, Opfer\, Leiden\, den Holocaust und die Juden in der Nachkriegszeit untersucht Bruno Chaouat die Verwicklung des „französischen Denkens“ in intellektuelle\, literarische und ideologische Komponenten des globalen und lokalen Aufschwungs des Antisemitismus. Der Autor untersucht das Erbe Heideggers in Frankreich und zeigt die Unzulänglichkeiten der postkolonialen Theorie angesichts der Herausforderung des islamischen Terrorismus und des Judenhasses auf. \nBruno Chaouat ist Professor für französische Literatur an der Universität von Minnesota.
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SUMMARY:Der Antizionismus der Klimabewegung
DESCRIPTION:Vortrag von Sebastian Doll \nSeit dem 7. Oktober scheinen Greta Thunberg und viele ihrer Mitstreiter die Angst vor dem Klima fast vergessen zu haben und konzentrieren sich nun auf den Kampf gegen Israel. Anstatt den antizionistischen Umschwung der Klimabewegung als zwar bedauerliche\, aber letztlich zufällige Verirrung verzweifelter Aktivisten abzutun\, soll ausgehend von Greta Thunbergs „Klima Buch“ gezeigt werden\, dass der Antizionismus in der Konsequenz des ökologischen Krisenbewusstseins liegt. \nEine Anmeldung an jungesforum.frankfurt@digev.de ist erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Erinnerungsmarsch für die Geiseln
DESCRIPTION:Das Junge Forum Frankfurt ruft gemeinsam mit Partnern zu einem Erinnerungsmarsch für die Geiseln auf. Nach 505 Tagen in Gefangenschaft sind sie nicht vergessen und wir fordern ihre sofortige Freilassung. \nDer Marsch beginnt an der Alten Oper und endet an der Synagoge mit einer Havdalah Zeremonie.
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SUMMARY:Einführung in die Antisemitismuskritik: Das Werk Jean Amérys
DESCRIPTION:Jean Améry\, säkularer Jude\, Schriftsteller\, Widerstandskämpfer und Überlebender mehrerer KZs\, nahm sich 1978 das Leben. Bereits 1966\, in seiner Essaysammlung Jenseits von Schuld und Sühne – Bewältigungsversuche eines Überwältigten\, stellte er dar\, dass ihn die Entmenschlichung und Folter\, der Verlust seiner Heimat und das Einbüßen von „Weltvertrauen“\, die ihm im Zuge des Nationalsozialismus aufgrund seines Jüdischseins widerfuhren\, für immer fundamental erschüttert hatten. Er wies außerdem schon früh darauf hin\, dass „unter dem Banner des Anti-Zionismus der alte miserable Antisemitismus sich wieder hervorwagt“\, indem Israel „als faschistisch\, imperialistisch und kolonialistisch“ betrachtet wird. Dies betraf seines Erachtens bereits in den 1960er Jahren auch „Deutschlands junge linke Demokraten“.\n\nIm Vortrag wird anhand seines Werks in die Shoah\, aber auch späteren\, leider höchst aktuellen und virulenten Formen des Antisemitismus eingeführt. In der anschließenden Diskussion kann des Weiteren genereller auf Grundlagen des Antisemitismus eingegangen werden.\n\nTina Sanders ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin. Ihre Schwerpunkte sind Antisemitismus\, internationale Frauenrechtsverletzungen sowie Kritik an Islam und Identitätspolitik. Sie war verantwortlich für den Aufbau der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Sachsen. Ihre Artikel sind u.a. im nd\, der versorgerin und der jungle world erschienen. Außerdem hat sie zum Sammelband „Gesichter des Politischen Islam“ (Edition Tiamat) einen Beitrag zu den Taliban und Frauenrechten in Afghanistan beigesteuert.\n\nAnmeldung an: jufo.frankfurt@digev.de
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SUMMARY:Exklusive Preview: "September 5. The day terror went live"
DESCRIPTION:München \, 5. September 1972 \, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Erstmals seit 1936 wieder in Deutschland\, sollten es die „heiteren Spiele“ werden und der Welt das Bild eines neuen\, liberalen Deutschlands vermitteln. Doch um 4.40 Uhr hört die Frühschicht des amerikanischen Senders ABC Schüsse aus dem nahe gelegenen Olympischen Dorf. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hat elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Gegen den Widerstand der eigenen Nachrichtenabteilung berichtet das ABC-Sports-Team Live über die 21-stündige Geiselnahme. \nErzählt wird die Geschichte von Geoff\, einem jungen\, ehrgeizigen Producer. Während die Zeit drängt\, widersprüchliche Gerüchte die Runde machen und das Leben der Geiseln auf dem Spiel steht\, muss Geoff schwierige Entscheidungen treffen und sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinandersetzen. Wie soll man über eine solche Situation berichten\, wenn die Täter die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen? \nNach dem Film besteht die Gelegenheit zu einem exklusiven Experten-Gespräch (t.b.a.). \nNormalpreis 14\,50 € \nZum Karten-Erwerb hier klicken \nBei Fragen schreiben Sie bitte an: zionfrankfurt@aol.com
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SUMMARY:Lesung mit Marko Martin "Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober"
DESCRIPTION:Was können wir tun – achshav? Jetzt? \n\n\nDer 7. Oktober 2023 – ein Schreckenstag\, dessen Ausmaß noch immer nicht abzusehen ist. Marko Martin beschreibt\, was im Jahr danach geschah. Auf der einen Seite die sich polarisierende Öffentlichkeit\, die Relativerungen und Rechtfertigungen. Auf der anderen die Jüdinnen und Juden in Deutschland und Israel\, in deren täglichen Leben nichts ist wie zuvor. Die furchtbaren Bilder\, der Verlust von Freunden und Verwandten\, die Angst auf der Straße hier in Deutschland\, und immer wieder Frage: Was können wir tun – achshav? Jetzt? Ein Buch der Zwischenräume und Zwischentöne\, das dem Hass die Geschichten der einzelnen Menschen entgegensetzt. Ein Plädoyer für Tikkun Olam\, die Reparatur der Welt. \n\n\nDas Jahr nach dem 7. Oktober führt in viele Abgründe. Jüdinnen und Juden machen wieder die Ur-Erfahrung der Schutzlosigkeit\, besonders nach den Bildern jubelnder Islamisten in deutschen Großstädten. In Israel hat der Massenmord der Hamas tiefe Wunden gerissen\, Kindergärten\, Bibliotheken\, Kibuzzim – plötzlich Schauplätze des Terrors. Das entsetzliche Schicksal der Geiseln. Dazu der Gaza-Krieg und eine Regierung\, gegen die Hunderttausende Israelis protestieren. Und immer diese Frage: Wie miteinander weiterleben?\nDie eine Lösung gibt es nicht\, aber doch viele Möglichkeiten erster Hilfe\, Gründe für Zusammenhalt. Marko Martin hat sie gesucht und gesammelt und auf bewegende Weise zusammengeführt. \nMarko Martin lebt\, sofern nicht auf Reisen\, als Schriftsteller in Berlin. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador sowie 2019 der Essayband Dissidentisches Denken. Mit Das Haus in Habana. Ein Rapport stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse. Bei Tropen erschienen: Die verdrängte Zeit (2020) und Die letzten Tage von Hongkong (2021). \nZur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Lesung "Das Land\, das ich dir zeigen will"
DESCRIPTION:Die Autorin Sara Klatt zeigt uns ein Land\, so vielschichtig wie seine Bewohner\, und nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das heutige und das vergangene Israel. Ein Land voller Lebendigkeit. Aber auch ein Land zwischen Traum und Trauma. \nIsrael – das Land\, das sie als Kind oft besuchte\, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen\, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte\, und gleichzeitig der Menschen\, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher\, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak\, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg\, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad\, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah\, die wie Zwillingsbrüder aussehen\, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior\, der davon träumt\, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt\, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte\, die ihres Vaters\, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land. \nEine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de ist erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Vortrag "Gaza im neuen Nahen Osten: Perspektiven jenseits von Islamismus & Diktatur“
DESCRIPTION:Immer wieder kam es in den letzten Jahren im Gazastreifen zu Massenprotesten gegen die Hamas-Führung\, die Demonstrationen mit eiserner Faust unterdrückte. Die Forderungen der Protestierenden erinnerten dabei an populäre Slogans des so genannten arabischen Frühlings. Seitdem melden sich immer wieder Oppositionelle aus Gaza zu Wort\, nur findet ihre Stimme in Europa kaum Gehör. Zu wenig stimmen sie mit dem üblichen Narrativ hiesiger Palästina-Solidarität vor allem seit dem 7.10 überein. Auch Umfragen in Gaza\, die allerdings mit Vorsicht zu lesen sind\, zeigen\, dass eine Mehrheit im Gazastreifen nicht mit der Politik der Hamas übereinstimmt. Dies gilt umso mehr für junge Menschen\, die inzwischen 2/3 der Bevölkerung ausmachen. Bislang weigert sich die israelische Regierung allerdings\, konkrete Pläne zu präsentieren\, wie sie sich den Wiederaufbau Gazas nach Ende des Krieges vorstellt. Derweil übt die Hamas weiter die zivile Kontrolle in den meisten Teilen des Gazastreifens aus und unterdrückt brutal alle\, die sich gegen ihre Herrschaft stellen. \nGibt es also eine Perspektive für den Gazastreifen jenseits von Hamas-Diktatur\, Krieg gegen Israel\, Armut und Zerstörung? Wie sähe die aus und welche Akteure und Partner gäbe es? Diesen Fragen wird der Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken\, langjähriger Geschäftsführer der im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation Wadi e. V. und freier Publizist mit dem Schwerpunkt Nahost\, nachgehen. \nEine namentliche Anmeldung an frankfurt@digev.de ist erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:Israel-Treff: Das offene Diskussionsforum
DESCRIPTION:Beim Israel-Treff diskutieren wir aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Israel. Das offene Diskussionsformat lädt alle ein\, die sich zu Fragen rund um israelische Themen austauschen möchten. Diesmal in geselligem gastronomischem Rahmen. \nEine Anmeldung an frankfurt@digev.de ist erforderlich. Der Veranstaltungsraum wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
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